Texte

INTERVIEW ZU DEN MONOTYPIEN 2016

2016, Interview von Christian Cuénoud mit Alois Lichtsteiner
Alois Lichtsteiner: Wie es oft geschieht, ausgelöst wurde dieser Prozess mit der Einladung zu einem Projekt, welches ich aus taktischen Gründen nicht ausschlagen konnte. Bei der Realisation der ersten Holzdruckplatte studierte und reflektierte ich die Geschichte des Holzschnitts oder Hochdrucks.
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DAS BILD IST EINE ART, DIE GEDANKEN NACH INNEN ZU RICHTEN UND GLEICHZEITIG NACH AUSSEN

2016, Gespräch zwischen Alois Lichtsteiner und Christian Cuénoud, moderiert von Heinz Stahlhut
Heinz Stahlhut (HS): Wie ist es zu diesem Ausstellungs-Projekt gekommen, wer hat dazu den Anstoss gegeben, welches waren Eure Ideen?
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DIE BILDER WERDEN BEIM SEHEN NEU GESCHAFFEN

2016, Monika Fischer
Die Kunstkarten der Heimatvereinigung Wiggertal zeigen farbige Flecken auf weissem Hintergrund. Sie sind in Bewegung, scheinen durch das Bild zu fliessen.
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ALOIS LICHTSTEINER, GALERIE KORNFELD

2014, Hans Rudolf Reust
Wer die schwarzweissen Malereien von Alois Lichtsteiner aus den vergangenen Jahren als Fels- und Schneeformationen im Hochgebirge wahrgenommen hat, sieht sich nun, da die fleckenhaft verstreuten Partien
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AUFSTIEG

2013, Ulrich Loock
Die Farben in Bildern seit 2011 brennen durch die Oberfläche von Lichtsteiners früheren Bildern hindurch. Es sind gedämpfte, unreine oder kalte und scharfe Farben, auch klare rote Flecken sind in diesen Bildern eisig.
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DIE DER WELT ZUGEWANDTE SEITE

2012 überarbeitet, Ulrich Loock
Im Folgenden findet sich ein Text, den Ulrich Loock vor mehr als zehn Jahren anlässlich der Ausstellung Birken und ein Berg im Kunstmuseum Luzern geschrieben hat. Damals waren die Berg-Bilder ganz neu.
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MICH FRIERT

2012, Christiane Hamacher
«Mich interessiert die Überwindung von Angst: Sich vor ihr zu verstecken, wegzurennen, sich ihr zu stellen, sie zu exorzieren, sich deswegen zu schämen und schließlich, Angst vor der Angst zu haben. Das ist das Thema.» Louise Bourgeois.
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GLAS - PHILOSOPHISCHE SCHERBEN

2012, Yves Bossart
Das Kunstwerk glas ist beides: transparent und opak. Hier verbindet sich die Klarheit der Optik mit einer Undurchdringlichkeit der Symbolik. Glas ist eine sinnliche Metapher.
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DAS GLAS UND DIE FLECKEN

2012, Tony Frey
«Das Grosse Glas (Duchamp) wiederum ist für mich ein Geheimnis, unbeschreiblich, nie hätte ich ein Buch verfassen können um der Sache näher zu kommen.» Johannes Gachnang
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DAS BILD DER DÄMMERUNG

2011, Gernot Böhme
Dämmerung senkte sich von oben, Schon ist alle Nähe fern; Doch zuerst emporgehoben Holden Lichts der Abendstern! Alles schwankt ins Ungewisse, Nebel schleichen in die Höh; Schwarzvertiefte Finsternisse
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O.T. (BERG), SONATA. ANNÄHERUNG AN EINE ARCHI-(TEKTONISCH) KOMPONIERTE LANDSCHAFT, ZWISCHEN TITAN-WEISS UND ELFENBEIN-SCHWARZ

2011, Tony Frey
Myriaden von blinkenden Punkten in der Kuppel, die scheinbar auf den Wäldern ruht, welche das Haus umgeben, dunkle Fichten und Föhren später dann, beim Morgenspaziergang mit dem Vater, in der Sehnsuchtsferne
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WENN DIE WELT VERSCHWINDET

2011, Yves Bossart
Es wird Nacht. Die Farben verblassen. Konturen verschwinden. Die Welt versinkt im Schwarz. Unser Auge ist machtlos. Das Licht ist erloschen - dieses geheimnisvolle Etwas, das sichtbar macht und dabei unsichtbar bleibt.
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"WEISSE NÄCHTE." VIER PASSAGEN

2011, Adrian Holderegger
1. Passage Wer kennt nicht Dostojewskis "Weisse Nächte", in denen er nicht bloss die innere Ambivalenz einer Liebesgeschichte verewigt, sondern auch das einzigartige Naturschauspiel der Sommermonate in St. Petersburg -
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EINLEITUNG WEISSE NACHT

2011, Natalia Huser
Zeitlosigkeit, Verlust der Orientierung, Stille und Leere sind Empfindungen, die beim meteorologischen Phänomen eines Jour blanc in Erscheinung treten können.
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EIN AUSFLUG INS GEBIRGE

2008, Tony Frey
Wenn wir geweckt wurden von Z., der sich mit gereizten Augen, mit Hilfe von zerlesenen Zeitungen und Kreuzworträtseln
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ZWISCHEN HAND UND AUGE

2008, Ulrich Loock
In seiner grossartigen Darstellung des Sehens, das auf der Erfahrung des sehenden Körpers beruht, sich auch selbst zu sehen, und das daher nicht nur die Dinge von aussen anschaut,
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DIE UNVOLLSTÄNDIGE DURCHSCHAUBARKEIT UND NACHBILDBARKEIT DER PHÄNOMENE – ZUR EPISTEMOLOGIE VON ALOIS LICHTSTEINERS BIRKEN- UND BERGBILDER

2008, René Stettler
Dem Betrachter von Alois Lichtsteiners Birken- und Bergbildern stellt sich ein Problem. Mir scheint, es ist die Herausforderung, die in ihnen sprechende verborgene epistemologische Denkfigur sichtbar werden zu lassen
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ÜBERGÄNGE. DER KUNSTHISTORISCHE BLICK AUF TRADITIONEN KÜNSTLERISCHER PROBLEMSTELLUNGEN

2008, Peter J. Schneemann und Susanne Schneemann
Schneefelder, Bergformationen als Spiel von Elfenbein und Zink-Titan bestimmen eine der bedeutendsten Werkgruppen von Alois Lichtsteiner, «o. T.» (Berge).
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MALEREI IST MÖGLICH – ALOIS LICHTSTEINERS „BERGBILDER“

2003, Matthias Frehner
These: Berge malen ist wie Klettern ohne Seil. Ein Pinselstrich zu viel oder am falschen Ort, heisst die Balance verlieren, Absturz. Jedes von Alois Lichtsteiners „Bergbildern“ ist eine Erstbesteigung
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DIE DER WELT ZUGEWANDTE SEITE

2001, Ulrich Loock
In der Ausstellung BIRKEN UND EIN BERG werden in drei Sälen des neuen Kunstmuseums Luzern Arbeiten aus den Jahren 1997 – 2001 gezeigt, deren «Motiv» Birkenrinde ist.
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DIE BILDER IN DER BRUDERKLAUSKIRCHE IN BERN VON ALOIS LICHTSTEINER

2000, Konrad Tobler
Die Leere selber sei das beste Bild eines jeden Betrachters. So umschreibt Alois Lichtsteiner sein Bildprogramm für die in den 50-er Jahren erbaute katholische Bruder-Klaus-Kirche. Er hat damit den kargen Raum, das Licht darin, die innere Farbe erfasst.
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ALOIS LICHTSTEINER: PRÄZISIERTE UNBESTIMMTHEIT

1992, Ulrich Loock
Der Ausdruck «Gemälde» wird nur noch sehr selten verwendet, er wird als altertümlich empfunden, verbunden mit der Vorstellung künstlerischer Produktion, Gattung Malerei,
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DER INHALT DER MALEREI - ZU DEN ARBEITEN ALOIS LICHTSTEINERS

1992, Stephan Berg
Im Rahmen der jüngeren Geschichte der Malerei kommt dem Werk Alois Lichtsteiners schon deswegen eine grosse Bedeutung zu, weil es eine vermittelnde Brücke
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